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... auf französischem Boden brachten in dem herrlichen Uebergang über die Vogesen eine unvermutete, große Freude. Es regnete zwar ganz tüchtig und die Fahrt auf den wunderschönen festen Waldstraßen mit ihren starken Kurven erforderte ziemliche Vorsicht, aber dies konnte den einzigartigen Genuß nicht mindern, den die Fahrt durcii das wunderbare Waldland bot. Im frischesten Grün erprangend, strömten die Wälder, durch den Regen erquickt, einen Wohlgeruch aus, den ich in vollen Zügen in mich einsog und der mich so berauschte, daß ich mir schließlich nur in einem fröhlichen Liede Luft macheji korinte. Glücklicherweise war ich allein auf weiter Flur, denn die Erscheinung eines auf seinem Motorrade im Regen singenden Menschen hätte zu berechtigten Bedenken Anlaß geben können. An der letzten französischen Station, Laon, vorbei, ging es noch einmal jäh und unvermittelt in die Höhe, zu dem Plateau des Hohen Donon, auf dem das deutsche Zollhaus liegt. Schnell war mein Wiedereintritt nach Deutschland vollzogen und auf guter, aber sehr steiler Straße fuhr ich durch die Ausläufer der Vogesen zur Rheinebene hinab. Zu Mittag saß ich bereits im „Münchner Kindl" zu Straßburg und erfreute mich an einem kräftigen deutschen Mittagsmahle, das für mich nach den mehrwöchentlichen Erfahrungen englischer und französischer Küche eine in jedem Sinne willkommene Heimkehr zu ...
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