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... und den vorgeführ ten Rover-Turbinenwagen beschränken kön nen. Wenn eine Automobilfabrik auf reiche Erfah rungen im Bau von Gasturbinen zurückblicken kann, dann sind das zweifellos die Rover- Werke. Sie waren es, die für die Konstruktion und den Bau der ersten, von Air-Commodore Sir Frank Whittle erfundenen Turbine für Flugzeuge verantwortlich zeichneten. Das war 1940. Drei Jahre später brachte Rover einen „Turbinenantrieb“ eigener Konstruktion für Flugzeuge heraus, an dessen Aufbau sich die später sehr bekannt gewordenen Rolls- SW Royce-Aggregate „Derwent“ und „Nene“ stark anlehnten. Man kann daher sagen, daß vor dem ersten öffentlichen Erscheinen des Rover-Gasturbinenwagens auf dem Silver stone-Flugplatz eine Entwicklungszeit von 10 Jahren gelegen hat. Die vor nunmehr zwei Jahren gebaute Rover- Gasturbine für Kraftwagen (abgebildet in Heft 20) besaß eine Brennkammer und ent wickelte auf dem Prüfstand etwa 100 PS. Die nunmehr vorgeführte Maschine besitzt zwei Brennkammern und bringt es auf mindestens die doppelte Leistung. Zu Beginn dieses Jahres waren die Erprobun gen der neuen Gasturbine so weit fortgeschrit ten, daß die Leiter der Rover-Werke beschlos sen, das Aggregat in ein Fahrgestell einzu bauen und mit den praktischen Fahrversuchen zu beginnen. Hierzu wurde ein normales Chassis des Typs „yj“ gewählt. Die Turbine, die nicht ...
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