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... gen schafft, oft genug bescheinigt. Man kann es ihm nicht verübeln, daß er das Fernbleiben der Autoindustrie von der Kölner Schau ein wenig als Kränkung empfin det, obgleich auch sie für ihren Beschluß sicher trif tige Gründe anzuführen weiß. Die Kölner Schau — bewußt nicht Ausstellung genannt — hatte nicht den Zweck der Werbung für den Absatz der Fahrzeug-Industrie; soweit ist es noch nicht. Sie hatte einen anderen, viel wichtigeren, und sie erfüllte ihn: Bildhafte Darstellung des alles Leben tragenden Faktors Verkehr für die zu sein, die nicht Zeit haben, sich in das Wort zu vertiefen, und doch informiert sein wol len, und jenen, die das Wort hören, wollte sie Illu stration sein, plastisch, das Phonetische zu ergänzen und zu vertiefen. Denn das gesprochene Wort, Vorträge und Verhandlungen an zehn Tagen, war das Wesent lichste der Kölner Tagung. Die Schau aber mit vor züglichen graphischen Darstellungen ausgestattet, ver mochte ein eindrucksvolles öild dessen zu geben, was vor zwei Jahren — einem Chaos gleich — vorgefun den wurde, welche unsagbar schwieHge Aufbauarbeit man geleistet hat und was in naher und fernerer Zu kunft zu tun sein wird, einen halbwegs ausreichenden Verkehrsstandard zu erzielen, nicht zuletzt aber da von, welch schwierige Engpässe zu überwinden sind, um aus der gegenwärtigen Lage herauszukommen. Aus der großen ...
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