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... aber wird heute zur Erhöhung der Dieselund Schmierölausbeute hydriert; am günstigsten erwies sich die Tieftemperatur-Hydrierung, bei der es mög lich ist, den Schwelteer auf Spindel-, Maschinenund Schmieröle, sowie auf hochwertigen Dieselkraftstoff und Hartparaffin aufzuarbeiten. Das bei der Destillation des Schwelteers bzw. der Verarbeitung des Schwelgases gewon nene Schwelbenzin kann ohne große Raffinationsverluste durch raffinierende Hydrierung weiterverarbeitet bzw. durch Dehydrierung in ein klopffestes Benzin umgewandelt werden. Der Schwelkoks, dessen Bedeutung als fester Kraftstoff sich immer mehr verstärkt, je weiter sich die Erzeugung von stückigem Koks aus Hartbriketts ausdehnt und je mehr man teerärmere Kohlen schwelen muß, kann mit Salzsäure behandelt werden, wodurch sein Wert durch Verminderung seines hohen Aschegehaltes nodr wesentlich ge steigert werden kann. Geht man aus diesem Grunde dazu über, aschearme rheinische Kohlen, die gleichzeitig auch teerarm sind, zu verschwelen, so muß dieses Projekt als unwirtschaftlich bezeichnet werden, da der ent stehende Koks die gesamten Schwelkosten tragen muß. Die Schwelgase sind meist infolge ihres geringen Heizwertes von 1600—2000 Kal/cbm für Leucht gaszwecke ungeeignet, können aber nach vorheriger Abtrennung der Gasolanteile denselben zugemischt werden. Die Steinkohlenschwelung Bei der ...
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