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... erneut anzubieten. Der Grund da für dürfte in den vielen schwerwiegenden Faktoren der Nachkriegssituation und Entwicklung der heimi schen Industrie liegen, deren Aufzählung zu weit führen würden, aber auch hinlänglich bekannt sein dürften. Vielleicht — und das ist das einzige Negativum, das eingeworfen werden kann — zu einem geringen Teil auch an der etwas einseitigen Auf merksamkeit für die Entwicklung von unerschwing lichen und unerreichbaren Spezial-Werksrcnnmaschinen, und des Mangels an Voraussicht, dali das über alterte Rcnnmaschincnmatcrial der deutschen P r i v a t f ah rer nach einer Auffrischung schreit! — Die in ihrem Aufbau und in ihrer Konstruktions tendenz nicht allzusehr vom Serientyp abweichenden konservativen Werksrennmaschinen der englischen Firmen Norton, Velocette, AJS und Triumph einer seits und der italienischen Marken Gilera. Moto Guzzi, Benelli, Parilla und Mondial andererseits er laubten bereits ab 1946 diesen ausländischen Werken — auch aufgrund nationaler Vorteile — den Käu fern und Sportenthusiasten aus aller Welt diese käuflichen Nachbildungen — sogenannte Rcplicas — in Form von Supoisportoder Rennsport-Modellen an zubieten. Zu einigermaßen erschwinglichen Preisen natürlich! Die Oberste Motorradsport-Kommission (OMK) wie auch das Bundesministerium für Wirtschaft haben erkannt, daß dem deutschen ...
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