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... Maserati kam zu diesem Rennen mit einem sehr schnellen Wagen, und es war Graf Trossi, der schon im Training überraschend schnelle Runden damit fuhr. So rechneten die Italiener fast alle damit, daß es den Bolognesern auf diesem schweren Kurs gelingen werde, endlich einmal die Vorherrschaft der deutschen Rennwagen zu brechen. Wir alle kannten und schätzten Trossi sehr, als Mann des Erfolgs und als Konkurrenten. Die klar und kühl kalkulierenden Deutschen hofften jedoch auf einen Sieg ihrer Wagen. Gewiß, Maserati war schnell, und Trossi war schnell, sehr schnell sogar, vielleicht zu schnell, ein aus gesprochener Sprinter. Er hatte nur einige Runden trainiert, und die genügten ihm. Nicht so sehr seinem Monteur. Aber — der schnelle Graf schien in diesen Tagen andere Sorgen zu haben und fuhr mit seinem Boot aufs Meer hinaus. — Der Tag des Rennens. Viele Zehntausende an der Strecke, alle vom Fieber gepackt, die temperamentvollen Italiener und selbst die etwas schwerblütigen Deutschen. Wie wird der Kampf enden? — Wird Graf Trossi es schaffen? — Wir sitzen auf der Pressetribüne unmittelbar über dem Meer, das in unserem Rücken das monotone Lied des Wellenschlags ohne Unterbrechung aufklingen läßt, während vor uns auf der Rennstrecke die Wagen Aufstellung zum Start nehmen. „Evviva Trossi, evviva Trossi!“ rufen die Italiener dem Mann auf dem ersten Startplatz zu. ...
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