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... liegender Ein zylinder mit großem außenlie genden Schwungrad! Wer das einmal gefahren hat, weiß „mehr“ von Motorrädern. Auch alle die liegenden Zweizylinder gehören hierzu, die 350er und 600er Douglas mit außen liegendem Schwungrad, die 500er und 600er Viktoria, die 1000er Mars: 1800 versetzte, lie gende Zweizylinder in Fahrtrichtung. Gemein same Kennzeichnung: samtweich im Motorlauf. Warum? Da ist also als erstes: das große außen liegende Schwungrad! Ganz abge sehen davon, daß es durch seine Größe, die nicht mehr ans Kurbelgehäuse gebunden ist, leichter wird (großer Vorteil!), kann außen bei großem Durchmesser eine ebenfalls re lativ leichte Masse untergebracht werden, die aber (siehe Formel GD-) ein hohes Schwung moment auslöst. Großer Vorteil für den ruhigen Lauf eines Verbren nungsmotors. Hinzu kommt nun aber etwas weniger Bekanntes: die „andere“ Aus wuchtung des liegenden Ein zylinders, die erlaubt, eine Reduktion des Ausgleichprozentsatzes der hinund her gehenden Massen vorzunehmen, womit insge samt ein ruhigerer Gang des Motors bei lie gender Anordnung erreicht wird. Wir alle kennen den kleinen liegenden Deutzer-Dieselmotor zum Antrieb von Baumaschinen: dort kann man den ruhigen Lauf des liegenden Ein zylinders gut beobachten. Im Motorrad-Fahr gestell merkt man diese „große Ruhe“ eben falls. Außerdem wird ja bei liegenden Zylin dern ...
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