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... speiste, rund 200 PS bei 5500 U/min. Eine hübsche, aber keineswegs erstaunliche Leistung. Bei diesem P 3 saß der Fahrer in der Mitte hinter dem Motor, die Kardanwelle teilte sich vor seinem Sitz und trieb jedes Rad einzeln an, so daß die Wellen nur die halben Drehmomente übertragen mußten. Die absolute Überlegenheit dieses Monoposto war sagenhaft. Er konnte mit Benzin-Benzol gefahren werden, ging nicht kaputt, gewann seine Grand Prix ebenso wie 1000-Meilen-Straßenrennen und fand überliaupt nichts dabei, wenn ihn die Alfa-Monteure vom Werk die 25 km nach Monza auf der belebten Landstraße per Achse fuhren. In den Jahren 32 und 33 gewann er sieben Große Preise. 1934 erschienen die deutschen Rennwagen von Mercedes-Benz und der Auto Union, modernste, nach neuen technischen Gesichtspunkten und praktisch ohne Rücksicht auf Kosten entwickelte Konstruktionen, Wunder des Leichtbaues mit Motoren von 4 bzw. 6 Litern Inhalt. Eine neue Ära hatte begonnen. Der Monoposto, aufgebohrt und im Fahrwerk moderni siert (die Originalausführung von 1932 war ein Starrachser mit Halb elliptikfedern vorn und hinten und mechanischen Bremsen!), war von vornherein deklassiert. Noch einmal, beim Großen Preis von Frankreich 1934, gelang ein dreifacher Sieg der Alfa P 3, als sie mit ihrer Robust heit das Sterben aller elf gestarteten deutschen Wagen überdauerten. Aber man wußte bei Alfa, ...
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