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... wenig und möglichst kurze Schweißnähte an günstigsten Stellen zu haben. Uber die zieh technische Gestaltung schwieriger und stark verformter Par tien an Außenblechtcilen muß soweit eine Einigung erzielt werden, daß dem ästhetischen Gefühl des Karosseriekonstruk teurs als auch dem „Blediverstand“ des Werkzeugbauers Rechnung getragen ist. Die weichen Idealformen des Plastelinmodells sollen dabei möglichst günstig in die rauhe Blechwirklichkeit übertragen werden. Jahrzehntelange Kenntnisse gehören dazu. Der Kon strukteur des Ziehwerkzeuges eines schwierigen Karosseriepreßteils schöpft aus seinem reichen Erfahrungsschatz und muß schon am Konstruktionsbrett das sichere Empfinden haben, daß das Teil faltenund riefenfrei gezogen werden kann. Das Aushämmern von Ziehfalten kostet Zeit, es ist ebenso teuer wie das Schweißen und muß daher in der Serien fabrikation unbedingt vermieden werden. Zinn und Spachtel sind heute im Neubau von Autos nicht mehr die Salben, um wunde Stellen zu verdecken. Und wenn Deckleisten zum Vertuschen solcher Unschönheiten verwendet werden, tragen sie nicht zur Verschönerung des Äußeren oder zur Erhöhung der Windschnittigkeit bei. Oft ermöglicht die Einigung von Gestalter und Werk zeugbauer beispielsweise über die Vergrößerung eines Ecken radius an einem Blechpreßteil die Ausschaltung zusätz licher Arbeitsgänge, wie das Nachziehen ...
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