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... wie der Krieg es gewesen war. Konnte man schon kaum erwarten, daß der Motorsport im übrigen Europa so rasch aufleben würde, so schien ein deutscher Motorsport außerhalb des Bereiches der Möglichkeiten zu liegen. Eine Or ganisation bestand nicht mehr, die Zeiten des Fabrik rennsportes waren zu Ende die Privatfahrer in alle Winde zerstreut! Das Wagenmaterial dieser Fahrer, be sonders in den Rennwagenklassen, war sowieso weder zahlennoch gütemäßig besonders erwähnenswert ge wesen, da das nationalsozialistische Regime dem Privat, rennsport jegliche nennenswerte Unterstützung versagt hatte. Wo anpacken, wie beginnen? Hier zeigte sich nun deutlich, zu welchen Opfern und zu welchen Leistungen die Begeisterung befähigen kann, und welche Bedeutung der Initiative des einzelnen bei gemessen werden muß. Auf eine Hilfe von außen war nicht zu rechnen ja wir gehörten nicht einmal mehr der internationalen Dachorganisation (FIA) an und standen vor der Alter native zu resignieren oder aus eigener Kraft gegen alle Widerstände im eigenen Land zu beginnen. Man darf es laut sagen: Es wurde begonnen! Durch Zonengrenzen getrennt, wurden in den versprengten Ländern Rennfahrer-Vereinigungen gegründet, und im Juni 1946 wickelte sich das erste Nachkriegsbergrenncn am Ruhestein bei Baiersbronn, von der Süddeutschen Motor-Rennfahrer-Vereinigung veranstaltet, reibungslos ab. ...
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