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... doch nicht mehr ganz Grand-Prixschnell, oder . . .? * Es läßt sich nicht leugnen: Wie einst der große Le Vack und der noch größere Marchand, so beherrscht heute ein Joe Craig den großvolumigen Einzylindermotor, und es bleibt interessant, daß sich zwischen diesen Männern deutliche Parallelen in ihren konstruktiven Wegen nachweisen lassen. Der genaue Halb kugelkopf ist nicht der Hochleistungsverbren nungsraum. ist es trotz Ricardo nie gewesen. Um Zweiflern einen überzeugenden Hinweis zu geben: Ventilwinkel aller Guzzis = 60°! Und es ist wirklich nicht die Endgeschwin digkeit allein. Wenn die Weiterentwicklung keine Möglichkeiten mehr sieht, Drehzahl und Füllungsgrad zu steigern, dann setzt sie von neuem am aufsteigenden Ast der PS-Kurve an und verbessert die Leistung im mittleren und unteren Drehzahlbereich. Und das ist das große Geheimnis der neuen Werksmaschinen von Norton: Sie nehmen es in der Spitzen geschwindigkeit mit den italienischen Vier zylindern auf und verfügen obendrein über ein glänzendes Abzugsvermögen, und aus der Steigerung der Leistung im mittleren Drehzahlbereich erklären sich die geradezu erstaun lichen Erfolge dieser Einzylinder im zweifel los besten Fahrwerk, das wir gegenwärtig kennen. * Es ist durchaus kein schwarzer Minuspunkt, wenn man den Münchner Rennern nicht die gleiche brillante Hinterradfederung nachrüh men ...
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