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... allen Hinweisen der kriti schen und wohlmeinenden Fachwelt ihre Entscheidun gen zugunsten Nürnbergs ausschließlich nach Gesichts punkten fällt, die andere Dinge, vielleicht verbandspolitischer Art, berücksichtigen, nur nicht die sportliche und technische Aufgabenstellung. Die diesjährige Veranstaltung gibt Gelegenheit, übe“ die Kritik an der ungeeigneten Strecke hinauszugehen und ein viel umfassenderes und schwerwiegenderes Ur teil über den gesamten Meisterschafts-Endlauf in Nürn berg zu fällen. Die Veranlassung zu dieser das Nürn berger Rennen völlig ablehnenden Haltung gab der Gesamteindruck des diesjährigen Treffens, dem jedes Niveau eines Meisterschaftslaufes, ja sogar eines mitt leren nicht gewerteten Straßenrennens abging. Nürn berg 1951 war der unmöglichste Endlauf einer Saison, die eine Anzahl wertvollster Veranstaltungen bereits erbracht hatte. Er war eine Zumutung, nicht nur für die Fachwelt, sondern gerade für den einfachsten und genügsamsten Rennbesucher! Unbeeinflußt von den ge radezu beschämenden Vorkommnissen am Rande der Organisation, wie eine unmögliche Pressebetreuung und eine an Sturheit nicht zu übertreffende polizei liche Absperrung (die aber den Zuschauern gegenüber versagte, als diese immer wieder die Strecke überflu teten), können drei unwiderlegbare schwerwiegende und nicht zu verzeihende Fehler angeführt werden, die die ...
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