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... Flach-, Spitjund Schlängelkurven in knapp 10 Minuten zu bewältigen — das ist sein Gebot. Ständiger Wechsel von Licht und Schatten, von Nebel und Sonnenschein, von glatten und trockenem Belag. Das sind seine Zugaben. Hans Stuck, seit 25 Jahren Europas gekrönter Bergkönig, der überall in der Welt, bis hin unter zu den brasilianischen Urwäldern, die Berge befuhr, hält sie für die schwerste Berg rennstrecke der Welt. Das ist ein Wort. BERGREKORD DER EINSAMEN Dieser Berg ist ein Filter. Er läßt wie alle Berge keine Korrektur irgendeiner — auch nicht der kleinsten Fehlleistung — zu. Ein Rutscher, ein abgeschmiertes Hinterrad, ein Dreher . . . und schon stürzen die ungenu^ten Sekunden ins Leere. Diesen Berg unter 10 Minuten zu fahren ist für den guten Rennfah rer schwer, ihn unter 9 Minuten zu bewälti gen, bleibt nur der Spitzenklasse Vorbehalten, unter 8 Minuten — erreichen nur die Titanen, die Einmaligen, die Einsamen. Zwei erreichten es bis jetjt, zwei Rennfahrergeuies auf Rennfahrzeugen von Weltruf: 1936 Bernd Rosemeyer auf 5,6 Liter Auto-Union 16 Zylinder Grand-Prix-Rennwagen in 7:59,3 Min. (Schnitt 90,1 km/std.) •1949 Georg Meier auf 500 ccm BMW- Kompr.-Motorrad in 7:53,2 Min. (Schnitt 91,6 km/std.) Allein schon diese Tatsache zeigt, daß hier die Stärke des Motors nicht von ausschlaggebender Bedeutung ist. Saubere Einstellung von Zün dung ...
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