Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... fühlt sich auf dem Lande wohler. Seinem einfachen Naturell behagt weder der Umgang mit den Potentaten der großen Werke, noch mit den Journa listen in den Bars von Mailand. Er spricht nur spanisch und ein wenig italienisch. Er ist kein Filmtyp wie Brauchitsch und Rosemeyer, sondern ein nüditerner und kühler Arbeiter des Volants wie etwa Hermann Lang. Dekorative Gesten liegen ihm nicht, und man darf sie ausschließ lich auf das Konto seiner Begleitung verbuchen. Fangio freut sich auf die Deutschen und bittet mich, mit dem Automobil club von Deutschland zu vermitteln. Er hat schon viel von unseren großen Rennfahrern gelesen und ist enttäuscht darüber, daß sie jetzt so schwaches Maschinenmaterial fahren müssen. Für den Aperitif dankt er und nimmt eine Aranjata. Als er die Tischrunde verläßt, zeigt es sich, daß er den federnden und etwas schweren Gang der Seeleute hat. Ascari schnüffelt bei Alfetta Seit der berühmte Alfa-Konstrukteur Ing. Colombo kurz nach dem Krieg von Mailand nadi Marancllo zog und von Alfa Romeo zu Ferrari überwechselte, herrscht erbitterte Fehde zwischen beiden Lagern. Eigentlich ist es nur Alberto Ascari, der den Alfetta-Leuten gelegentlich Besucf.e macht und mit wachem Ohr ein wenig lauscht. Das Wiedererscheinen der Alfetta, die im vorigen Jahr pausiert hatten, gab dem Rennjahr 1950 die entscheidenden Akzente. Alles war in Monaco auf den ...
Kommentare