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BMW 700 Coupé im Test - Automobil Technik und Sport 7 1960

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... Tourenwagenfahrer war. Und so war es denn auch während der Testzeit: die da bergab mit Rückenwind dem kleinen 700 davonliefen, die machten am nächsten Berg auf der Autobahn lange Ge sichter, wenn sich derselbe kleine BMW zentimeterweise heranschob, um bei ausreichend langen Steigungen da vonzufahren, als hätte er einen Bergsteige-Hilfsmotor eingebaut. Aber nicht nur am Berg ist der BMW Klasse, sondern auch auf den Geraden. In Monza z. B., wo wiederum Hans Stuck gemeinsam mit Sepp Greger 12 Stunden lang ein sam seiner Klasse verbesserter Tourenwagen bis 700 ccm mit einem Schnitt von 129,72 km/h vorwegfuhr und damit eine Strecke bewältigte, die von Hamburg gut und gerne bis Monza reicht. Ein Wunderauto also? Beileibe nicht, sondern ein gekonntes, wohldurchdachtes Auto, von einem beispielhaften Konstrukteurs - Team auf die Räder gestellt. Welch ein Sprung vom 600 zum 700, vom 600, der an der Misere des Münchener Werkes einen guten Anteil der Schuld trägt, zum 700, der heute nach einem Bericht aus der Schweiz unter den deutschen luftgekühlten Zweizylinder-Wagen verkaufs mäßig weit in Front liegt. Und bei uns? Wer zählt die Autos, nicht nur in Bayern, die sich überaus munter im Straßenverkehr bewegen und das weiß-blaue Schild vor wegtragen! Wenn schon kein Wunderauto, dann eben ein Wunder motor? Auch nicht, sondern ein braver Zweizylinder- Boxer, ...
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