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... ja gut, aber die Fabrika tion bereitete dem jungen Unternehmer etliches Kopfzerbrechen. Und wie es so geht, lernte er zufällig einen Lands mann, Mauritz Johann Schulte, kennen. Vom Fahrrad zum Motorrad Dieser Techniker kam ihm wie gerufen. Das Duo zog ins Mekka der damaligen Fahrradhersteller, nach Coventry, und gründete dort gleich eine neue Firma. Leider ruhten die beiden aber, finanziell gesehen, nicht auf Rosen, aber schon wieder half ihnen das Glück weiter. Sie konnten sich der bekannten White Sewing Machine Company, einem Nähma schinenhersteller, anschliessen und er hielten als Startgeld für ihre Fahrradfa brikation von dieser Firma ganze 10 000 Pfund. Kaum hatten sie mit der Produktion be gonnen, schmiedeten die beiden von neuem Zukunftspläne. Nachdem Schul te 1895 aus Deutschland ein Motorrad importiert hatte, entschlossen sich die Jungunternehmer, ebenfalls derartige Fahrzeuge herzustellen. Zuerst statteten sie ihre Vehikel mit Beeston-, bald aber mit aus Belgien eingeführten Minerva- Motoren aus. 1906 hatte ihre Firma ei nen eigenen Motorradmotor entwickelt, 40 der von jetzt an auch gleich eingebaut wurde. Und das Geschäft florierte: 1907 wurden 1000 Maschinen, 1908 schon 2000 und 1909 gar 3000 verkauft. Während des Ersten Weltkriegs lief die Fabrikation auf Hochtouren, konnten doch über 30 000 Motorräder an die Ar mee abgeliefert werden. Triumph wurde zum ...
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