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... Ende. Das Rennen gewann das Bentley-Werkteam, doch die Blower hatten den Sechszylinder-Saugern erst den Sieg vorbereitet. Woolf Barnato hatte nicht nur die Genugtuung, dass seine Marke wiederum gewonnen hatte — er hatte nun auch zum dritten Mal den Sieger wagen gesteuert. Starruhm ohne Sieg Kritiker des Bentley-Mythos können mit Recht darauf verweisen, dass die Blower-Bentley kein einziges der gros sen Rennen gewinnen konnten. Den noch waren sie stets die Stars der Show und lagen — solange sie hielten — fast immer in der Spitzengruppe oder ganz vorn. Im Irish Grand Prix 1930 erkämpf ten sie sich einen 4. Rang, im BRDC- 500-Meilen-Rennen des gleichen Jahres einen 2. 1930 fand der Grosse Preis von Frankreich in der Nähe von Pau als Sportwagenrennen statt. Hierwurde Bir kin auf einem Blower Zweiter hinter ei nem Bugatti 35C. Mit dem aufgeladenen Einsitzer, der sich noch heute in Paget- Besitz befindet, lieferten sich Tim Birkin und sein grosser Gegner John Cobb auf Delage heisse Kämpfe um den Runden rekord auf der Aussenbahn von Brook lands. Birkin schraubte ihn schliesslich 1933 auf ein Mittel von 215,5 km/h. Bald danach verstarb dieser grosse britische Rennfahrer an einer Sepsis. 1931, 1932 und 1933 brachten Privatfah rer Blower-Bentley noch in Le Mans an den Start. In den beiden letztgenannten Jahren zum Beispiel Jean Trevoux, der später durch seinen Sieg im Rallye Monte ...
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