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... wurde bei Fiat in Turin hergestellt und gleichzeitig als Frontmotor im Fiat Dino ver wendet. Das springende «Fer rari-Pferd» fehlte. Obwohl die Endmontage des Autos bei Ferrari erfolgte, wurde der Wagen durch eine eigens zu diesem Zwecke gegründete Firma Dino SpA verkauft. Auch die mechanischen Kleinteile stammten von Fiat, die von Cromodora gegossenen Alu miniumräder waren sogar deutlich mit Fiat beschriftet. Als Lenkung diente ein Zahn stangensystem, während Fer rari für seine grösseren 12- Zylinder-Modelle doch immer mit Schnecke und Rolle arbei tete. 32 Der Ferran-Fiat-236-B-Motor war quergestellt und mit dem 5-Gang-Getriebe und dem Dif ferential verblockt. Die Guss stücke bestanden aus Leicht metall, jeder der beiden Zylin derköpfe hatte zwei mit Ketten angetriebene, obenliegende Nockenwellen. Drei Doppel- Weber-Fallstrom-Vergaser sorgten für das Luft/Benzinge misch. Bei 8000/min wurde ei ne Leistung von 180 PS gemes sen. Das 1000 kg schwere Auto erreichte eine Höchstge schwindigkeit von 235 km/h. Das sind - bei einem Zylinder inhalt von nur 1986 cc - beein druckende Zahlen. Der Porsche 911 S war etwas langsamer, dafür aber mit «nur» Fr. 35 000.- um Fr. 10000.- billiger. Im Dino war ihm also kein grosser Kon kurrent erwachsen. 152 Stück waren zwischen Oktober 1967 und April 1969 gebaut worden, als ein neues Modell, der Dino 246 GT, auf den Markt kam. Die ...
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