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... sich Rene Dreyfus und Rene Le Begue (der sich zuerst eine Ur laubsbewilligung vom französischen Mi litär besorgen musste) ausgesucht. Zwei Monate vor dem Rennen erfuhren Wilbur Shaw und Mike Boyle, dass das Maserati-Werk einen ähnlichen, noch schnelleren Rennwagen konstruiert hat te. Diese Information war richtig. Das Auto waraber schon an eine Gruppe ar gentinischer Sportfans verkauft worden, die den argentinischen Meister Raul Ri ganti sponsorten. Beinahe ganz Argenti nien hatte zu diesem Zweck Geld zu sammengetragen, ein Teil davon war so gar während eines Festes in einem Luna-Park gesammelt worden. Vom 8CTF zum 8CL Beim neuen Wagen handelte es sich um einen direkten Nachfolger des 8CTF; mechanisch basierte er aber auf dem neueren 4CL. Seine Benennung war 8CL (8-Zylinder-Linguette). Jetzt wies er ebenfalls vier Ventile pro Zylinder auf. Bei einem Bohrung x Hub-Verhältnis von 78 x 78 mm wurden ein Inhalt von 2984 cm3 und eine Leistung von 420 PS bei 6800/min erreicht. In Modena waren zwei solcher 8CL her gestellt worden. Nr. 3034 ging nach Ar gentinien, und Nr. 3035 blieb im Werk. Dieser Wagen sollte erst nach dem Krieg zum Einsatz gelangen. So kam es, dass die Zuschauer im Mai 1940 anläss lich des grossen Geschehens in Indiana polis zum ersten Mal vier Maserati- Grand-Prix-Wagen zusammen auf dem gleichen Circuit bewundern konnten. Und wieder gewann Shaw mit dem Wa gen ...
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