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... Luca Ciferri Deutsche Bearbeitungvon Max Stoop Fotos: AndrewYeadon Doch abgesehen von der Moto renmusik, ist der Mythos zum Fahren ein ganz anderes Auto als der Ferrari Testarossa. Erstens ein mal ist er erheblich leichter — nur 1250kg gegenüber 1505 kg. Das bedeu tet eine noch lebhaftere Beschleunigung als die für den Testarossa vom Werk ge 18 nannten 5,8 Sekunden von 0 auf 100 und auch weniger als die angegebenen 24,1 Sekunden für den stehenden Kilometer. Es war nicht möglich, im Rahmen der kurzen Testfahrt die echten Werte des Mythos zu messen; aber das Gefühl half dabei nach: Im offenen Wagen lässt sich die Geschwindigkeit viel eindrücklicher erleben als durch die kalten Zahlen der Stoppuhr. Der Mythos, verglichen mit dem Testa rossa, ist besser im Beschleunigen, aber langsamer in der Höchstgeschwindig keit. In Tat und Wahrheit ist das offene Dach, aerodynamisch beurteilt, eine Ka ß^ % tastrophe. Die niedrige und flach gestell te Windschutzscheibe sieht wohl grossartig aus, erfüllt aber ihren tatsächlichen Zweck nur mangelhaft. Sie ist zu klein, um Fahrer und Passagier wirksam zu schützen, und diesen ist die Möglichkeit verwehrt, die Sitze zu verstellen und ihre Sitzposition zu verändern. Somit ist ihr Gesicht zum Teil dem Luftstrom aus gesetzt. Bei massigem Tempo und gutem Wetter ist das mit dem typischen Fahrvergnü gen in einem offenen Auto verbunden, doch bei höheren Geschwindigkeiten fällt die Sache dann etwas auf die Ner- ...
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