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... denAdler Weiche, gerundete Linien zeigte der in derfrühen Nachkriegszeit entstandenePrototyp Adler TrumpfJunior mit Wendler- Karosserie. (ArchivRosellen/ Schwandner/Mayer] kumsmagneten. Da die Werkzeuge für Motor, Getriebe, Achsen und Lenkung den Krieg weitgehend unbeschädigt überstanden hatten und die Firma MAN im nahe gelegenen Werk Mainz-Gu stavsburg die Rahmen bauen wollte, schien einer baldigen Serienproduktion nichts mehr im Wege zu stehen. Die Adler-Leute hatten jedoch ihre Rechnung ohne den Boss gemacht. Die ser kehrte im Juli 1948 aus der Lagerhaft zurück, mit der die Alliierten seine Funktion als Präsident der dem Heeres waffenamt nahestehenden Wirtschafts gruppe Fahrzeugindustrie (ab 1934) «be lohnt» hatten. Hagemeier war der festen Überzeugung, dass nach dem verlore nen Krieg künftig die Amerikaner den deutschen Automobilmarkt beherr schen würden. Deutschen Herstellern — mit Ausnahme von VW — räumte er keine Chancen ein. Er ordnete die so fortige Einstellung sämtlicher Entwick lungsarbeiten und die Verschrottung der beiden Prototypen an. Statt dessen BUromaschinen Die weitere Entwicklung darf als be kannt gelten. Adler baute zunächst er folgreich Motorräder und später, weni ger erfolgreich, Büromaschinen, wurde 1957 von Grundig übernommen und 1969 zusammen mit den Triumph-Wer ken an den US-Konzern Litton veräus sert. Später erwarb VW die Triumph- Adler-Gruppe ...
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