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... Die Indianer skalpierten die Männer und nahmen die Frau en und Mädchen aus irgendei nem Grunde mit. Warum, ver standen wir Kinder nicht. Aber dass die Geschichten der Wahrheit entsprachen, stand einwandfrei fest, denn unweit des Bahnhofes befanden sich die Gräber von Eisenbahnan gestellten, die bei den Kämp fen mit den Indianern getötet worden waren.» Neben den Indianern beschäf tigten den jungen Walter die Arbeiten in der Milchhandlung seiner Mutter. Sie war eine Bauerntochter deutscher Ab stammung aus Missouri und besorgte als Nebenverdienst einige Kühe und einen Gemü segarten. Die Kühe wurden von Walter gefüttert und ge molken, und die Milch verkauf te er für fünf Cents pro Liter in Ellis, Vier Cents musste er sei ner Mutter abgeben, einen durfte er für sich behalten. Vater Henry verdiente als Lo komotivführer gut, und zusam men mit dem Nebenverdienst seiner Frau war das Einkom men gross genug, dass sie sich einiges leisten konnten, 1889 baute sich die Familie ein neu es Haus, wozu eine Windmühle gehörte, um das Trinkwasser zu pumpen, und ein richtiges Badezimmer, damals in Ellis etwas Aussergewöhnliches. An zwei Dinge aus jener Zeit erinnert sich Walter Chrysler noch besonders gut: an ein Gewehr, das er zum 14. Ge burtstag geschenkt erhielt, und an ein Mädchen aus seiner Klasse, für das er sich interes sierte. Das Gewehr machte ei nen Mann aus ihm, und Della Forker ...
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