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... ziemlich klobig wirkte der ersteHansa 1500 RS von 1952. Hier die Langheckversion für Monllherg. tor erreichte Brudes bei Versuchsfahr ten auf der Bremer Autobahn über 200 km/h. Der Dortmunder Hans Hugo Hartmann, den Borgward im Mai 1952als Werksfah rer und Leiter der Sportabteilung einge stellt hatte, ging mit dem unförmigen Monstrum erstmals 1952 beim Grossen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring an den Start und erreichte in seiner Klasse einen respektablen zwei ten Platz. Es folgten Siege auf dem Grenzlandring und auf der Avus. Gegen Ende der Rennsaison, im Oktober 1952, zogen Hartmann und Brudes abermals nach Montlhery und brachten fünf wei tere Klassenrekorde mit nach Hause. Über die 50-Meilen-Distanz hatte der Hansa 1500 RS immerhin einen Schnitt von 214,37 km/h erreicht. 1953 setzte man auf das unveränderte Rohrrahmenchassis, das zur Gewichts erleichterung wie ein Emmentaler Käse durchbohrt war, eine wesentlich kürze re, formal ansprechendere Karosserie, die der des Porsche 550 Spyder ähnelte. Zwei dieser Wagen, deren Leistung in zwischen auf 95 PS angewachsen war, starteten bei der 4. Carrera Panamerica na. Adolf Brudes geriet bereits auf der ersten Etappe auf Rollsplitt ins Schleu dern und überschlug sich. Sein Wagen hatte nur noch Schrottwert, er selbst trug erhebliche Verletzungen davon. Hans Hugo Hartmann dagegen schien dem sicheren Sieg entgegenzufahren ...
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