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... die geplanten Rekordfahrten schei tern, dann hätte er der Firma Inka den Schwarzen Peter zuschieben können. Soviel Vorsicht erwies sich jedoch als überflüssig. Der Inka stellte im August 1950 auf der Montlhery-Rennstrecke zwölf internationale Rekorde auf und erreichte dabei eine Höchstgeschwin digkeit von 187 km/h. Die Leistung des 48 PS starken Serienmotors war von Momberger auf 66 PS angehoben wor den, der Durchschnittsverbrauch wäh rend der Rekordfahrten lag bei beschei denen 11 Litern. Fahrer waren August Momberger, Adolf Brudes, Heinz Meier und Karl-Hans Schaufele. Eigene Konstruktion Ermutigt durch den Erfolg, der nach al len Regeln der Werbekunst ausge schlachtet wurde, ging Borgward 1951 daran, einen eigenen Rennsportwagen zu bauen. In der Versuchsabteilung ent standen zwei Rohrrahmen-Fahrgestelle, die mit einem Aluminiumaufbau verse hen wurden. Die Karosserie glich formal noch etwas dem Inka, trug auf der Küh lerhaube eine gewaltige Lufthutze und wirkte — besonders in der Langheck version — etwas plump und dispropor tioniert. Die Fahrleistungen allerdings konnten sich sehen lassen. Mit dem auf etwa 90 PS gesteigerten Langhubmo- 24 Mit modifizierter Karosseriepräsentierte sich der Borgward RS 1954. Dieserbei der V. Carrera Panamericana eingesetzte Wagen hatte bereits das getunteIsabella-Triebwerk unter derHaube. Borgward RS von 1958 in gestripptem Zustand. (Fotos: Borgward- Werkfotos, Jüttner, Brudes, Ludvigsen, Weitmann). ' ...
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