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... der niederbayerischen Provinz, der bisher vor allem mit billi gen Winzigautos sein Geld verdient hat te, plötzlich mit einem ausgewachsenen Achtzylinder in den Olymp der Ober klasse, alle ungeschriebenen Gesetze der automobilen Hierarchie souverän missachtend. Und dann der Preis! Ganze 18 000 DM sollte dieses beeindruckende Coupe ko sten. Der einzige vergleichbare deut sche Konkurrent, der BMW 3200 CS, dessen Fertigung just zur IAA auslief, hatte immerhin 29 850 DM gekostet. Der Sensationspreis liess sich zwar bei Pro duktionsbeginn im Juli 1966 nicht mehr halten, aber mit 19 400 DM warderAcht zylinder immer noch ein äusserst preis wertes Angebot. Eine echte Attraktion Neben dem Preis waren auch die Tech nik und die äussere Erscheinung des Glas V8 eine Attraktion. Daran änderte selbst die Tatsache nichts, dass die von Maggiora in Turin zusammengeschweissten Rohkarossen in Dingolfing aus Kostengründen mit profanen Grossse rienzutaten komplettiert wurden. So stammten beispielsweise die Scheinwer fer aus dem Bosch-Omnibusprogramm, Blinker, Rückleuchten und Heizung vom Glas 1700, die Fensterheber vom Mercedes-Benz 230 SL. Das hinderte die Bayern indes nicht, bei jeder passenden Gelegenheit zu beto nen, dass das Blechkleid ihres Topmo dells aus einem erstklassigen Turiner Atelier stammte. (Pietro Frua hatte schon 1963 die Karosserien des Glas 1300 GT in Coupeund Cabrioletform ...
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