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... noch die Renntätigkeit konnten wieder Boden gutmachen. So war das Werk für die Snobs — heute würde man wohl sagen für den Jet-Set —bald abgef!se3^& schrieben. Der Fabrik, die 1925 1800 Mit arbeiter beschäftigte, blieb nichts ande res übrig, als sich der Produktion von kleinen Wagen zu widmen. 1925 ver mochte Vauxhall nur mehr 1400 Autos abzuliefern; von einem Gewinn könnt nicht mehr die Rede sein. General Motors hatte inzwischen fest stellen müssen, dass der Verkauf seiner Wagen in England stockte. Vor allem das englische Steuersystem war für Wa gen mit grossem Motorvolumen recht einschränkend. Während zum Beispiel ein durchschnittlicher englischer Perso nenwagen in der Woche elf Shilling ko stete, musste der Besitzer eines Ameri kaners ein ganzes Pfund bezahlen. Oben:Einer der letzten «30/98», Baujahr1926. Zu einem kunstvollen Silber plateau verschmolzene Siegespreise aus der Vauxhall- Rennkarriere. Für General Motors, das seine Wagen gerne über die ganze Erde verstreut ge sehen hätte, zeichnete sich eine einfa che Lösung ab: «Wir kaufen in diesem Falle eine Fabrik in England.» Schon ein mal war dieses Spiel in Frankreich an gekurbelt worden, später aber waren die Verhandlungen mit Citroen geschei tert. Jetzt versuchte es GM mit Austin und offerierte dazu eine Million engli sche Pfund oder 5,5 Millionen Dollar. Für Lord Austin war diese Offerte deut lich zu niedrig ...
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