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... das große Ziel erreicht werden konnte. Noch war es nicht soweit, selbst Automobile zu produzieren, aber immerhin waren es Teile dafür, die das erste Borgward-Werk verließen. Infolge der Geldknappheit dieser Jahre verlangten kleinere Unternehmen und Hand werksbetriebe - sogar die Post - ein kleines, wendiges Transportmittel, das keine 1000 Mark kosten sollte. Und so brachten die Zeitumstände selbst Carl F. W. Borgward zu seiner ersten Konstruktion, ein dreirädriges Kleinfahrzeug. Er nannte es „Blitzkarren". Bei einem Preis von 950 Mark erfüllte es alle ge stellten Ansprüche in einem so hohen Maße, daß die Nachfrage eine auf vollen Touren laufende Produktion erforderte. Der Erfolg des „Blitzkarrens" er mutigte zu neuen und verbesserten Konstruktionen auf diesem Gebiet, die bald darauf zum ersten Goliath-Wagen führten. 1928 wurde die Firma „Goliath- Werke Borgward & Co, GmbH, gegründet, die sich in neuen Räumen in Bremen- Hastedt - gegenüber den Hansa-Lloyd-Werken - niederließ. Während der Goliath sich immer stärker durchsetzen konnte, gerieten die Hansa-Lloyd- Werke in eine Absatzkrise. Die Hansa-Lloyd-Aktien standen zum Verkauf, und Borgward erwarb 1929 kurz entschlossen die Aktienmajorität. Als 1931 den Hansa-Lloyd-Werken die notwendigen Kredite versagt wurden, erwarb er die Werke ganz und verschmolz sie mit dem Goliath-Werk. Sofort stellte er ...
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