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... erste Rennformel einen Mann der Presse zum Urheber hatte: den Amerikaner James Gordon-Bennett, Herausgeber des «New York Herald», der als Stifter von Wanderpreisen für die nach ihm benannten Gorden-Bennett-Wettfahrten für Freiballons in die Geschichte einging. Hubraumformeln, wie man sie seit Jahrzehnten anwendet, kennt man seit 1914: Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Hubvolumen der Rennmotoren auf 4500 cm' beschränkt. Seither hat es eigentlich ein wechselvolles Hasardspiel mit- Hubraumformeln gegeben, wenn man von einzelnen Verbrauchsoder Gewichtsformeln absieht. Die Hubraumformeln haben das zielbewusste Forschen und Streben nach Leistungssteigerung beschleunigt, denn es galt immer, aus dem limitierten verfügbaren Hubraum ein Maximum an Leistung herauszuholen, wobei die Wirtschaftlichkeit der Motoren (Verbrauch) oder gar der konstruktive Aufwand keine oder nur eine geringe Rolle spielten. Durch die auf Höchstleistung abzielenden Hubraumformeln schnellte die Literleistung rapid in die Höhe. In rund sieben Jahrzehnten stiegen die Werte der gebläselosen Saugmotoren von 5 bis 6 PS pro Liter Hubraum auf die 175 PS/L der heutigen Formel-1-Rennwagen, deren Aggregate bis zu 530 PS — aus 3 Liter Inhalt — abgeben. Bei den aufgeladenen Triebwerken ereicht man heute astronomische Werte der Grössenordnung von 350-bis 380 PS/L. Mit den ...
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