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... Ford Division. So absurd es klingen mag: Urheberrechte am Mustang gehö-ren auch dem VW Käfer, der sich in den späten 50er Jahren mit wachsendem Erfolg in die amerikanische Zulassungsstatistik einschlich und die bis anhin unter sich agierenden US-Autobauer zunehmend beunruhigte. Offenbar hatte einTeil der Käufer vom alljährlichen «länger, breiter, stärker» genug, demonstrierte mit dem VW, unterstützt durch geschickte Werbekampagnen, eine neueArt Lebensstil. Bescheidenheit statt Protzertum Damn thing Komiteesitzung um Komiteesitzung,aber kein Entscheid; das Verdienst des späteren Chrysler-Chefs Iacocca lag weniger darin, den Mustang «erfunden», als vielmehr, ihn hartnäckig durchgeboxt zu haben. Schliesslich gibt Henry Ford IImit kaum aufmunternden Worten nach: «Ich bin es leid, von diesem Auto zu hö- ren, so baut dieses «damn thing*».iacocca ist klar, dass sein Kind unbedingt ein Erfolg werden muss, sofern er sein Ziel, sich als Präsident der Company krönen zu lassen, erreichen will. Die Markteinführung des ersten Mustang artet zu einem noch nie dagewesenen Spektakel aus, Iacocca setzt alles daran, den neuen'Wagen zu einem Ereignis zu machen Das Echo in den Medien ist gewaltig, dieReaktion der Interessenten ebenso. Innert kaum vier Monaten schliessen die Ford-Händer über 100 000 Kaufverträge für einen Wagen ab, der sich bei näherer Betrachtung ...
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