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... Auto auf der Tokyo Motor Show Premiere feiern - als ein «Eyecatcher», der die Japaner so richtig provoziert. Eine schö- ne Weihnachtsbescherung, aber sie war zu erwarten gewesen. Als Martin Smith, zum damaligen Zeitpunkt Leiter des Audi- Design-Aussenstudios in München, im Dezember 1989 die Wünsche seines obersten Dienstherrn, Ferdinand Piech, zur Kenntnis nahm, hatten die beiden nur wenige Wochen zuvor in Tokio ein Feuerwerk an Designstudien über sich ergehen lassen müssen, das die Europäer nahezu in die Knie gehen liess. Japans Automobilindustrie hatte vom Edel-Gutbrod im Designerlook über den Rambo-Jeep mit Strandlandeerlaubnis bis hin zum Hightech-Zweisitzer mit Gruppe-C-Erfahrung eine derartige Vielfalt an Ideen auf die Räder gestellt, dass die Medienvertreter der alten Welt das Ende der abendländischen Automobilkultur befürchteten schaft hatt| zur Kenntnis zu nehmen, dass ihr C 112 zwar in der Lage war, aus eigener Kraft die Versuchsbahn zu umrunden, dass diese Eigenschaft im Showbusiness jedoch unwichtig ist, solange die Optik stimmt und der Motorblock wenigstens eine Augenweide bietet. «Wir waren zu viert - der Techniker Harri Bechtel, der für das Exterieur zuständige Designer U. Carroll Mays, der Interieur-Designer Graham Thorpe und ich», erinnert sich Martin Smith, «und niemand wusste von unserem Auftrag. Das Konzept stand rasch: Die Technik ...
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