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... haben den Oberbayem zu einem der ganz Grossen im Auto-Business werden lassen, zu einem, der Modelle eingekleidet hat, die jedes Kind kennt. Eingestiegen ist Schreyer 1987 als Praktikant im Audi-Design, wo sein Talent sofort auffiel. Zu seinen ersten Arbeiten gehörte der viel beachtete Quattro Spyder von 1991. Schreyer selbst siehtsich als Künstler - und hat verstanden, dass Autos ein fester Bestandteil der Gesellschaft sind, die uns ständig überall umgeben. Für Schreyer sind sie mehr als blosse Fortbewegungsmittel: Sie sollen schön sein und auch Menschen gefallen, denen das Fahrzeug nicht gehört. Diese Philosophie spiegelt sich in allen Schreyer-Modellen, die das gewisse Etwas haben und stets aus der Masse herausragten (siehe S. 22). Das wusste man auch im ehrwürdigen Londoner Royal College of Art zu würdigen und verlieh Peter Schreyer 2007 die Ehrendoktorwürde - als drittem Autodesigner nach Sergio Pininfarina und Giorgetto Giugiaro. «Es ist eine besondere Ehre, die mir etwas bedeutet und auf die ich stolz bin», sagt der Ausgezeichnete: «Schliesslich handelt es sich nicht um den xbeliebigen Titel irgendeiner Universität, der man vorher einen Farbkopierer zukommen liess.» Neben Kreativität oder Teamfahigkeit hatte Schreyer auch das Glück, zurrechten Zeit am rechten Ort zu sein. Und auf Förderer zu treffen wie den langjährigen VW-Chefdesigner Hartmut ...
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