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... eine 9600- Dollar-Limousine vom Typ Cadillac- Eldorado geschenkt bekam. In der Kreml-Garage stehen ausscrdem ein Citroen, ein Rolls Royce und ein Mercedes 600. Die Verkehrspolizei fährt einen Ford-Station-Wagon, hat Mercedes-Limousinen und VW-Busse, die allerdings nur bei Sondereinsätzen zu sehen sind. Jeder ausländische Wagen ist damit auf sowjetischen Strassen eine Sensation und verursacht auf Parkplätzen sofort einen Volksauflauf. Da der Binnenmarkt somit abgeschirmt ist, führt die Diskrepanz zwischen Personenwagenproduktion und wachsender Nachfrage zu horrenden Preisen und unvorstellbar langen Wartezeiten. Für die meisten Sowjetbürger bleibt der Träum vom eigenen Wagen überhaupt ^unerfüllbar, weil von den §80 000 Personenwagen, die 1971 hergestellt wurden, der grösste Teil als Taxi oder Dienstwagen Verwendung findet und der überwiegende Rest an Privilegierte weitergegeben wird. Sowjetische Zeitungen haben daher angeregt, der Staat sollte ein Leihwagengeschäft aufziehen, damit die Genossen wenigstens von Zeit zu Zeit das Gefühl geniessen können, selbst am Steuer zu sitzen und mit Frau und Kindern, Grossmüttern und Verwandten zum Picknick ins Grüne zu fahren. Vorläufig blieb es aber bei der Anregung, und renta-car ist den Ausländern mit harter Währung vorbehalten. (42 PS), kostet 3500 Rubel (ein Rubel nach offiziellem Kurs rund 1,22 US- Dollar), ...
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