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... Als der Chevette lanciert wurde, schien er gold- * Lund sprach von dem «crystal ball», mit dem Zigeunerinnen die Zukunft vorhersagen; ich habe daraus Kaffeegrund gemacht. richtig. Er würde genau der Wagen sein, den man in einer Epoche der permanenten Oelkrise brauchte, Chrysler zerfleischte sich wieder einmal, weil man schon wieder einen Wagen — diesmal einen Subkompakten — brauchte, den man nicht hatte; wohl aber hatte ihn GM. Henry Ford II gab ganz offen zu, er habe wohl einen Fehler gemacht, als er sich nicht rechtzeitig für einen Subkompakten entschied. GM gratulierte sich herzlich. Der Chevette, der erste echt internationale Wagen von GM — auf die eine oder andere Weise hatten die GM-Werke in der Bundesrepublik (Opel), in England (Vauxhall), in Brasilien (Chevrolet) und zum Teil sogar eine japanische Firma (Isuzu) mit seiner Entstehung zu tun —, war über 250 kg leichter als Fords Pinto (und GMs Vega). Er hatte das gleiche Format wie der VW Golf, dessen geplanter und dann ganz und gar nicht geglückter Siegeszug gerade begonnen hatte. Er sah gefällig aus. Und die Umweltschutzbehörde bescheinigte ihm das magische Symbol «40 mpg», das, übersetzt und umgerechnet, besagt, dass der Chevette auf der Landstrasse mit nur 5,88 Litern Benzin 100 km zurücklegen würde. Das war natürlich ungeheuer wichtig in einer Zeit, in der die Araber die Schraube anzogen. Bei den ...
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