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... tallfolie geben. Im Gegensatzzum aus einem Stück extrudierten Keramikträger wird der Metallträger aus Einzelteilen «gebaut». Die Metallfolien werden von der Rolle - dem Coil - geschnitten, gestanzt und geprägt, anschliessendzu Paketen zusammengestellt, eingerollt und in das Hüllrohr eingeschoben. Emitec, vor 20 Jahren aus der Siemens- Tochter Interatom hervorgegangen, hatte ein Hochtemperatur-Lötverfahren entwickelt, das in Grundzügen aus der Reaktortechnik bekannt war. Damit werden die Enden der Folien mit dem Flüllrohr untrennbar verbunden. Die S-Form der gewickelten Folienpakete verleiht ihnen die notwendigeElastizität, um selbst extreme Temperatursprünge, Vibrationen und Schläge zu verkraften. Es gibt durch die Lötverbindung keine Einbettungsprobleme, mit denen sich der Keramikträger herumplagen muss. Längskanäle, Querwellen Abgesehen davon, dass die Metallfolien aus hochlegiertem Stahl kurzzeitige Temperaturen von mehr als 1300 °C ertragen, lassen sie sich nahezu beliebigformen. Zunächst verbaute man wechselweise gewellte und glatte Folien, sodass etwa dreieckige Längskanäle entstanden. Diese wurden mit dem üblichen Washcoat (vgl.«Stichwort*) und danach mit den katalytisch aktiven Edelmetallen beschichtet, nicht anders als bei Keramikkatalysatoren. Im nächsten Schritt wurden Querwellen in die Längskanäle eingeprägt, um den ...
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