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... in Schubladen verstauben und verschliesst begabten Unruhestiftern die Türe. Das darf nicht sein, denn das Auto ist nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Gewiss bringt überhastete Veränderung mehr Unruhe als Fortschritt. Doch Fortschritt verlangt auch Bereitschaft zum Risiko, auch wenn eine gegenwärtig der Technik scheinbar müde Welt nostalgisch zurückblickt. Neue Ideen müssen echten Bedürfnissen entsprechen. Weshalb aber soll das Auto geändert werden? Hat es noch eine Zukunft? Geht seine Zeit nicht, wie es vor und während der Erdölkrise prophezeit wurde, ihrem Ende entgegen? Das Gegenteil trifft zu. Das individuelle Transportmittel Auto wäre aus der Welt von heute und morgen nur dann wegzudenken, wenn man an die Stelle der Freiheit des einzelnen ein staatlich gesteuertes System der kollektiven Mobilität setzen möchte. Das ist undenkbar, schon weil die im Auto verborgene «emotioneile» Seite keine Rüge sein darf. Der weitgehend von Emotionen beherrschte Mensch unterzieht sich ja nur unter Druck rein verstandesmässigen Zwängen. Weil nur das Auto den Aktionsradius der menschlichen Beine des einzelnen um ein Vielfaches vergrössem kann, wird es nur unter Zwang verschwinden. Neue Ziele Wohin sich das Auto für morgen oder übermorgen entwickeln muss, steht fest. Bis auf ein Minimum zu reduzieren sind die Opfer an Leib und Leben, der grosse Verschleiss an nicht ...
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