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... für die Ausfälle der beiden 917 des Werkes war dabei die Kraftübertragung, nicht etwa derMotor. Schon die 1000 km um den Grossen Preis von Österreich gewann dieser Porsche, allerdings gegen schwache Konkurrenz. Die Überlegenheit des Porsche 908 (Prototyp) basierte nicht auf einem starken Motor, sondern vor allem auf dem geringen Gewicht des Fahrzeugs und der aerodynamischen Form der Karosserie. Und hier sind wir bereits bei den Hauptvorteilen der luftgekühlten Motoren im Rennfahrzeugbau angelangt. Die Luftkühlung bringt eine nicht unerhebliche Gewichtsersparnis weil das Gewicht des Wasserkühlers, des Wassers sowie der Rohrleitungen lediglich durch einen Kunststofflüfter mit Antrieb und der Wassermantel von Zylinderkopf und Motorblock durch die leichteren Kühlrippen mit Verschalungen ersetzt werden. Ausserdem ermöglicht es die Luftkühlung, den Lufteinlass aerodynamisch günstiger und vor allem wesentlich kleiner auszulegen. Der Wärmeaustausch von den rund 300° C warmen Zylindern und Zylinderköpfen direkt an die Kühlluft ist nämlich weitaus intensiver als von der Oberfläche eines Kühlers, durch den eine Flüssigkeit von etwa 110° C fliesst. Deshalb braucht ein luftgekühlter Motor nur etwa ein Drittel soviel Kühlluft wie eine wassergekühlte Einheit. Da selbst kleine, nach vorn gerichtete Öffnungen den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten ganz ...
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