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... selbsttätig aus dem Rahmen fliegen. Zweifellos kann keine noch so radikale Sicherheitsmassnahme im Automobil mehr zur Verminderung von Verletzungen beitragen als die kombinierte Bauchund Sicherheitsgurte, die leider bei den wenigsten Wagen zur serienmässigen Ausrüstung gehört. Viele Fahrzeuginsassen tragen sie nur mit Widerwillen, da sie sich bei unzweckmässiger Anordnung der Bedienungsorgane in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühlen. Ein stark vernachlässigtes Element der Innenausstattung stellt auch der Sitz dar. Dieser soll nicht nur einen hohen Sitzkomfort sowie bestmögliche Seitenführung und Rückenstützung gewähren, sondern gleichzeitig mit dem Unterbau eine solide Einheit bilden, wodurch auch beim Einwirken hoher kinetischer Energie bei einem Unglücksfall die Möglichkeit eines Lösens aus seiner Verankerung ausgeschlossen wird. Ein weiteres, selbst bei jüngsten Fahrzeugkonstruktionen zu wenig berücksichtigtes Gefahrenmoment liegt in der nicht gesicherten Rückenlehne. Bereits bei geringen Verzögerungen kann diese nach vorne klappen und die Verletzungsgefahr der vorne sitzenden Insassen noch steigern. Als zweckmässige Sicherheitsmassnahme bei Auffahrkollisionen von hinten bleiben die in den USA vermehrt propagierten Kopfstützen zu erwähnen. In manchem Unglücksfall haben diese die Insassen vor lebensgefährlichen Halswirbelverletzungen bewahrt. ...
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