Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... allen Konstrukteuren weitgehend nachgebaut wurde, betrachtet werden. Dank seiner «New- Look »-Bauweise war es Colin Chapman gelungen, das Gewicht seines Monoposto auf den fast unglaubwürdigen Wert von rund 400 kg zu drücken. Das Durchschnittsgewicht der 2, 5 -Liter- Formel- 1 -Rennwagen, wie sie von 1954 bis i960 gebaut wurden, schwankte zwischen 500 und 600 kg. Die Hauptmerkmale des von Chapman lancierten Leichtbau-Heckmotor-Rennwagens sind : geringes Gewicht, günstigere Verteilung der Massen, tiefer Schwerpunkt, optimale Radaufhängungsgeometrie (hinten doppelte Querlenker mit langen Schubstreben, Leichtmetall-Achsschenkel, Schraubenfedern mit innenliegenden Stossdämpfern), tiefer Drehpunkt der Hinterachse, aerodynamisch durchgebildeter Karosseriekörper (kleine Querschnittfläche) und längerer Radstand. Zwei Jahre später, am 20. Mai 1962, verblüffte Colin Chapman beim Grossen Preis von Holland in Zandvoort die Fachwelt wiederum mit einer revolutionären Neuschöpfung, dem Typ 25, auf dem sich Jim Clark nach zahlreichen Grand-Prix-Siegen im folgenden Jahr auch den Titel eines Automobilweltmeisters holte. Beim Lotus 25 kam Chapman von der Rohrrahmenbauweise ab, um sich dem Halbschalen-Chassisbau zuzuwenden. Als tragendes Element dient beim Typ 25 eine kastenförmig zusammengenietete Aluminiumblechkonstruktion, die neben einer Gewichts- Prototyp des modernen ...
Kommentare