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... 25 die Hauptträger. In diese sind die Benzintanks eingelegt. Bei seiner Leichtmetallkonstruktion stellte Chapman nur die Querverbindungen aus Stahl her. Der grösste Vorteil, den das Halbschalenchassis zu bieten vermag, ist seine unübertreffliche Verwindungsfestigkeit, die allerdings mit hohen Herstellungskosten erkauft wird. Die Steifheit des Chassis wird im Rennwagenbau deshalb angestrebt, weil die Gestelle die Tendenz haben, sich bei starker seitlicher Belastung zu verdrehen und damit die Kinematik der Aufhängungen ungenau wird. Die Halbschalenbauweise wird im Flugzeugbau, wo Steifheit und Leichtgewicht sehr gefragt sind, längst angewendet. In den Jahren 1962/63 erwies sich der Lotus 25 als seiner Konkurrenz überlegen. Das Echo Hess nicht lange auf sich warten. Allmählich traten auch die andern Rennkonstrukteure zu der von Lotus propagierten Halbschalenbauweise über, dank deren Steifheit die Querschnittfläche des Wagens um ein weiteres Stück reduziert werden konnte. Einen dritten historischen Coup bot Colin Chapman mit dem für das 5 oo-Meilen-Rennen von Indianapolis 1963 vorbereiteten und auf dem Lotus 25 basierenden Typ 29 (ähnliches Chassis mit grösseren Abmessungen) mit einem von der Serie übernommenen und frisierten Ford-4,2-Liter-V8-Stossstangenmotor von rund 400 PS Leistung. Seit Jahrzehnten galten die Amerikaner bei ihrem berühmten 5 oo-Meilen-Rennen ...
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