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... und auch die Sitze bieten ein Maximum an Komfort. Lenkung und Federung entsprachen nicht diesem hohen Stand, doch wurden sie für 1962 neu bearbeitet. Angesichts des hohen Wagengewichtes erschien der Verbrauch erstaunlich niedrig. In seiner Zurückhaltung, in Qualitäten und auch in den Fehlern ein Aristokrat. Facel-Vega HK joo. Der teuerste Wagen der Testperiode war auch bei weitem der schnellste. Es hatte längere Zeit gebraucht, bis der grosse Facel-Vega mit Chrysler-Motor die Testreife nach unserem Standard erlangt hatte. Es gelang uns zwar, beim ersten Höchstgeschwindigkeitsversuch den Motor in die Knie zu zwingen. Aber beim zweiten Anhieb fegte er mehr als ein dutzendmal mit über 5200 U/min (bei 6 Liter Hubraum!) und fast 240 km/h (bei 2 Tonnen Lebendgewicht) über die Autobahn. An einem der Wagen hatten wir mit den Scheibenbremsen, die sonst glänzend waren, einige Schwierigkeiten. Wahrscheinlich gelangte Wasser in die Bremsflüssigkeit und erniedrigte so deren Siedepunkt, was man damals noch nicht genau kannte. Im übrigen ein Auto, mit dem man in der Stadt mit 500 U/min im vierten Gang herumfahren kann, das aber vom Stillstand aus in wenig mehr als einem Kilometer auf 200 km/h kommt. Obwohl der HK 500 (sein noch eleganterer Nachfolger heisst Facel II) kein echter Sportwagen ist, so verhält er sich wie einer. Es gibt heute kaum einen anderen Wagen, der ...
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