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... das zutreffende Urteil zu setzen. Man könnte sich wohl kaum eine geeignetere Plattform für eine derartige Auseinandersetzung denken als die «Katalognummer», die ja nicht dem Augenblick verpflichtet ist, sondern zusammenfassen und auf die Dauer wirken soll. Wenn man die schweizerischen Einfuhrzahlen auch der wich" tigsten Personenwagenmarken neben die entsprechenden Pro" duktionsziffern stellt, so erscheint es mehr als vermessen, von einem Fabrikanten zu erwarten, für einen Markt besonders zu sorgen, dessen Aufnahmefähigkeit pro Jahr etwa einer Tagesoder Wochenproduktion seines Werkes entspricht. Trotz seiner Kleinheit aber hat der schweizerische Automobilmarkt seit 1946 wenigstens so lange eine Rolle in den Überlegungen der Lieferländer gespielt, als der grosse Nachholbedarf zusammen mit der «Härte» des Schweizerfrankens die Voraussetzungen für einen interessanten Markt schuf. In diesen Jahren haben viele Automobilfabrikanten und ihre Mitarbeiter die automobilistische Schweiz geradezu neu entdeckt; sie lernten ein kritisches, manchmal verwöhntes, in seinen Ansprüchen heterogenes, aber verhältnismässig sachverständiges Publikum kennen und stellten ferner fest, dass das schweizerische Strassennetz für die Erprobung von Prototypen viele, andernorts nicht überall vorhandene Möglichkeiten bot. Einige Werke sehen die Schweiz geradezu als Prüfstein für ...
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