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... seien, werden die Kunden schon kommen. Das ist nämlich das größte Handikap der Lancia-Verkäufer: Ihre Wagen machen nicht viel her. Besonders die Limousinen sehen aus wie Anno Tobak. Kein Wunder — ihre Blechkleider sind bereits 10 Jahre alt. Mit großer Zungenfertigkeit versucht man daher aus der Not eine Tugend zu machen: »Die besten Weine schlummern bekanntlich in den unauffälligsten Flaschen«, heißt es da* oder: »Wer es sich leisten kann, trägt wieder Qualität, dezente Eleganz und schaut auf innere Werte.« Wie hoch diese inneren Werte zu veranschlagen sind, wird unser Test zeigen — wir fuhren den Lancia Fulvia und den Lancia 2000. Die Fulvia Tür auf, Tür zu. Zweimal, dreimal, viermal. Es stimmt tatsächlich. Da ist es, das satte Panzerschrank-Plopp, das man sonst nur noch bei Mercedes und Rolls-Royce kaufen kann. Drinnen riecht es nach Weihrauch und Myrrhen. Gehörte Lancia nicht mal dem Vatikan? Ach wo, es ist nur das Kunstlederpolster. Oder ist es Leder? Jedenfalls sieht es so aus. Mehr englisch als italienisch, wie der ganze Wagen. Beim Einsteigen zeigt sich, daß die altmodische Kastenform auch ihre Vorteile hat: Man braucht den Kopf kaum einzu- Lancia Fulvia ^r Sichere Fahreigen- ^ schatten Jr Gute Fahrleistungen; ^ 0—100 in 18 sec, Spitze 155 km/h Günstiger Verbrauch: ^ 111 Super auf 100 km ^^Antiquierte Form ^^Unelastischer ...
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