Zusammen mit dem 1969 auf dem Turiner Salon vorgestellten Original präsentiert Bertone auf der Rétromobile in Paris seine Neuinterpretation des Autobianchi A112 Runabout.
Anders als der Ahn soll der Neue allerdings kein unverkäufliches Einzelstück bleiben, sondern in einer Kleinserie von 25 Exemplaren gebaut werden. Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen den Versionen "Barchetta" und "Targa". Während Variante 1 sich getreu dem Vorbild nur mit einem niedrigen Ansatz von Windschutzscheibe und ausnahmslos offen präsentiert, trägt Variante 2 eine Vollformatscheibe samt Rahmen und kann wahlweise auch geschlossen gefahren werden.
Statt eines Vierzylinders wie 1969 sitzt beim neuen Runabout ein 3,5-Liter-V6 quer zwischen Passagierabteil und Hinterachse, womit sich der Hubraum mehr als verdreifacht hat. Die Leistung ist dank Kompressoraufladung sogar auf mehr als das Achtfache gestiegen: 475 PS sollen den Bertone bis zu 270 km/h schnell machen. Das Getriebe hat mit sechs Gängen immerhin einen mehr als früher.
Formal folgt der neue Bertone Runabout sehr stark dem Original und kombiniert eine ausgeprägte Keilform mit einem scharfkantigen "Coda Tronca", einem wie abgeschnitten wirkendem Heck. Statt aus Stahlblech besteht die Karosserie aus CFK-Kunststoff und baut auf einem Aluminiumskelett auf. Eine bewusste Abweichung vom Vorbild sind die Klappscheinwerfer, die die Leuchten in der Frontschürze ersetzen. Dort befindet sich stattdessen der Lufteinlass für den im Bug installierten Kühler.
Als Preis nennt Bertone 390'000 Euro – zuzüglich Steuern und eventuell anfallender Importzölle.
Wer die beiden Runabout persönlich miteinander vergleichen will, kann das in der Zusatzausstellung "Ultimate Supercar Garage" an der Rétromobile Paris tun, aber nur vom 30. Januar bis 1. Februar 2026.




















































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