Ideale Wetterbedingungen begrüssten die Teilnehmer des 10. GP Mutschellen am 3. Mai 2026. Es war warm, ohne richtig heiss zu werden und die Sonne brannte auch nicht allzu unerbittlich auf die Fahrer nieder.
Über 300 Fahrzeuge
Acht Startfelder traten in Rudolfstetten, knappe 20 km westlich von Zürich, an, um die rund 1,5 km lange “Bergrennstrecke” unter die Räder zu nehmen. Die Hälfte der Startfelder waren den Motorrädern und Gespannen gewidmet, der Rest den Autos. Dazu kamen noch Demofahrten und Sonderattraktionen.
Im Vergleich zu früher sind die Platzverhältnisse in Rudolfstetten, der regen Bautätigkeit geschuldet, deutlich enger geworden. So mussten einige Teilnehmerfahrzeuge in Tiefgaragen auf ihre Rennläufe warten. Beim Starten der Motoren ging dann jeweils der CO-Alarm los, was für ungewollte akustische Erlebnisse sorgte.
Wie am Schnürchen
Das Programm war eng getaktet und begann bereits um 08:20 mit den ersten Rennfeldern. Vier Läufe waren pro Rennfeld eingeplant und sogar ein ökumenischer Gottesdienst im Wagenpark (mit zwei Pfarrern und einem Kirchenchor!) fand im Zeitplan noch Platz.
Beliebt beim im Scharen angereisten Publikum waren insbesondere die Vorkriegsautomobile, unter denen sich gleich mehrere Hubraumriesen einsortiert hatten, welche mit beindruckender Geräuschkulisse den Berg erklommen.
Für Bewunderung sorgten natürlich auch die reinrassigen Rennwagen, allen voran Thomas Amweg auf dem Amweg AW76.
Viel Beachtung erhielt aber auch die grosse Meute an schnellen Renault und Alpine-Sportwagen, welche die Tricolore vertraten und dafür wohl beim French Car Meeting in Kemptthal fehlten.
Für Abwechslung sorgte die Dorfgruppe und der Aufmarsch der Microcars, die in der Nähe ihr internationales Treffen feierten.
- Fahrzeughandel
- Sachverständiger & Gutachter
- Oldtimerzentren mit Stellplätzen
- Autohandel (Oldtimer & Youngtimer)
- Transport und Verzollung
- Kaufberatung & Expertise
- und weitere ...
BMW, Mercedes Benz, Porsche, und weitere
Toll für die Zuschauer
Besonders gut bedient wurden die VIP-Gäste, denn sie konnten nicht nur die vorbeiziehenden Rennwagen beobachten, sondern erhielten dank mehrerer an der Strecke positionierten Kameras gleich mehrere Einblicke in die “Renn-Action” via Lifestream.
Aber auch an der Strecke bis ins Ziel gab es überall gute Plätzchen, um optisch und akustisch auf seine Rechnung zu kommen. Und auch an Verpflegungsständen fehlte es nicht. Alles war bestens organisiert. Elio Crestani sorgte als Streckensprecher derweil und überall gut hörbar dafür, dass man stets mit Hintergrundinformationen zu den fahrenden Autos und Motorrädern versorgt war.
Insgesamt sah man am 3. Mai eigentlich nur freundliche Gesichter, Kameradschaft war Trumpf und es kam auch nicht zu ungewollten Vorfällen, die einen Schatten auf die Veranstaltung hätten werfen können. Wie könnte man die Rennsaison besser beginnen als unter blühenden Bäumen und bei besten Bedingungen?









































































































































































































































































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