Max Mosley - Laufbahn mit Serpentinen
Zusammenfassung
Max Mosley ist vom Taugenichts mit faschistischem Vater zum Rechtsanwalt, Direktor des March-Formel-1-Teams und später sogar zum F1-Präsident avanciert. Dieser Artikel erzählt seine Lebensgeschichte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Rechts abgebogen
- Mosley der Taugenichts
- Das Interesse am Motorsport entwickelt sich
- Mehr als nur ein Flirt
- Die Geburt von March
- Erfolg verzockt
- Kleinere Brötchen backen
- Erfolgreich in der Formel 2
- Zukunftsvisionen und Sorgen im Leben
- Die Tribute von March
- FIA-Präsident und Skandal (ergänzt im Jahr 2021 durch Daniel Reinhard)
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wer versucht, ein Bild von March-Direktor Max Mosley zu zeichnen, kommt an einer Geschichte nicht vorbei: an Sir Oswald Ernald Mosley. Der kuriose Werdegang von Mosley senior erklärt einerseits die Haßliebe, mit der sein Sohn allem Politischen gegenübersteht, andererseits die Serpentinen dessen eigener Laufbahn. Ursprünglich bewahrender Denkungsart, zog Sir Oswald nämlich 1918 im Alter von 22 Jahren als konservativer Abgeordneter ins englische Unterhaus ein. 1922 begann seine einzigartige weltanschauliche Slalomfahrt: Er diente König und Vaterland für zwei weitere Jahre als unabhängiger Volksvertreter und schloß sich dann der Labour Party an, in der er bis zum Minister ohne Portefeuille avancierte. Vergrämt durch deren Sozialpolitik, kehrte er den Lizenzparteien den Rücken und gründete 1931 die faschistisch imprägnierte „New Party", die Vorläuferin seiner „Union of Fascists" von 1932.
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U.a. ein ehemaliger Mercedes Motorsportchef stand ja, in der preHandyphotozeit, auch schon mit runtergelassenen Hosen in der Adenauer CherryBar ...
Gruß vom Ring
Aber das die abkürzende Vorsilbe "un" auf einmal bei "Kosten die unnötig(!)" wären aus der Sprache weggeoekologisiert wurde ist erstaunlich. Ein "Un-fall" ist auch ein unnötiger oder unerwarteter Fall. In der Materialprüfung gibt es das schöne Wort "Ungänze" und meint schlicht und ergreifend einen Materialfehler dessen Einfluss auf die Werkstückfestigkeit näher zu betrachten und zu bewerten ist. Da der Kunde aber keinesfalls mit dem Begriff Fehler belastet(!) werden soll, gibt es die Schwurbelung, mit Schleife, "Ungänze", also nicht ganz ganz!
Und unnötige, also einsparbare, Kosten werden mit Unkosten bezeichnet und auch von jedem so verstanden.
Gruß Heri






















































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