Rückspiegel November/Dezember 1978 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren
Zusammenfassung
Da war einmal die Mega-Motorsport-Party in der Münchner Nobel-Disco „Eastside“, die Rainer Braun mitorganisieren durfte. Und da war der Jahresausklang mit der Wahl zum Rennfahrer des Jahres, mit der Brauch auch zu tun hatte. Die Wahl ging an den verstorbenen Ronnie Peterson, die Party wurde ein rauschender Erfolg mit viel PS-Prominenz auf der Tanzfläche. Und Rainer Braun war mitten drin und kann sich noch an viele Details erinnern, die er gerne in dieser “Rückspiegel”-Folge zusammengefasst hat.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Formel 1: Kauhsen-Team plant WM-Einstieg
- Rallye-WM: Dreimal Fiat, dreimal Ford
- Marathon-Rallye: Fünf Mercedes in Front
- Rennfahrer-Wahl: Mega-Rennsport-Party in München
- BMW M1-Procar-Serie: Premiere beim GP Belgien
- Formel 3: Spiess und VW starten Angriff auf Toyota und Alfa
- In aller Kürze
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach dem etwas traurigen Herbst mit dem Verlust der beiden schwedischen Formel 1-Piloten Ronnie Peterson und Gunnar Nilsson gab es zum Jahresende 1978 wenigstens noch zwei positive Ereignisse, an die ich mich noch heute sehr gerne erinnere. Da war einmal die Mega-Motorsport-Party in der Münchner Nobel-Disco „Eastside“. Ich hatte das Vergnügen, für die in Köln erscheinende „Auto Zeitung“ (die damals immerhin noch regelmäßig zwischen 15 und 25 Seiten für Rennsport-Geschichten reserviert hatte) das Fest zu organisieren. Anlass war ein Doppeljubiläum – zehnjähriges Bestehen des Blattes und zehn Jahre Leserwahl „Rennfahrer des Jahres“. Unter tatkräftiger Mithilfe von Super-Manager und Fittipaldi-Intimus Domingos Piedade haben wir eine sensationelle Gästeliste zusammenbekommen, und das ausnahmslos ohne Antrittsgagen, vergütet wurden nur Reise- und Hotelkosten. Domingos hatte sich um den Formel 1-Bereich gekümmert, ich habe mich der nationalen PS-Helden angenommen. Einziger Stimmungsdämpfer im Vorfeld wie auch bei der Party war natürlich das schmerzhafte Fehlen von Ronnie Peterson, der die Wahl zum Rennfahrer des Jahres posthum haushoch vor Weltmeister Mario Andretti gewonnen hatte. Daraufhin erklärte sich Lotus-Chef Colin Chapman spontan bereit, persönlich nach München zu kommen und die Auszeichnung stellvertretend für Ronnie entgegenzunehmen. Und dann schwebten sie alle ein am 24. November, die Stars, Macher und Manager der großen PS-Welt. Colin Chapman und Niki Lauda kamen im Privat-Jet, Emerson Fittipaldi reiste mit einem Linienflug an.
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