Die Geschichte des Overdrive
Zusammenfassung
Im Umfeld mit Autos der Sechziger-Jahre ist oftmals von “Overdrive” die Rede. Technologisch wurde diese Errungenschaft vom Fünf-Gang-Getriebe verdrängt. Vor rund 50 Jahren aber war der Overdrive auf der Höhe seines Ruhmes. Dieser Bericht geht auf die Anfänge zurück und schildert Erfolge, aber auch Schwierigkeiten.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Overdrive-Boom begann in den dreissiger Jahren
- Der Laycock-Overdrive wird zum Verkaufsschlager
- De Normanville - Journalist und Erfinder
- Weiterentwicklung mit Schwierigkeiten
- Der Overdrive ist «out», das 5-Gang-Getriebe kommt
- Für Länder mit Autobahnen und Hochgeschwindigkeitstrecken
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im Umfeld mit Autos der Sechziger-Jahre ist oftmals von “Overdrive” die Rede. Technologisch wurde diese Errungenschaft vom Fünf-Gang-Getriebe verdrängt. Vor rund 50 Jahren aber war der Overdrive auf der Höhe seines Ruhmes. Im Jahre 1960 zum Beispiel konnte man den AC, Austin, Ford, Hillman, Humber, Jaguar, MG, Morris, Rover, Singer, Standard, Sunbeam oder Vauxhall mit einem vom Werk montierten Laycock-/de-Normanville-Overdrive bestellen. 1961 bot Volvo seine Typen P 1800 und 122 S als Option mit Overdrive an. Sogar Ferrari offerierte seinen 250 und 330 GT mit einem Overdrive. Overdrives fassten hauptsächlich Fuss in Ländern mit einem ausgebauten Autobahnnetz, wo bestehende und hauptsächlich ältere Wagen bei hohen Geschwindigkeiten ihren Motor überdrehten. Die Automobilhersteller fanden es zunächst angebracht, an ihrem Konzept der Drei- und Vier-Gang-Getriebe festzuhalten, obwohl der fünfte Gang eine dringende Notwendigkeit gewesen wäre. Durch diesen Umstand wurden sie gezwungen, die Achsübersetzung unverändert zu lassen, denn eine Herabsetzung des Übersetzungsverhältnisses bedeutete eine Herabsetzung des Drehmoments und damit eine Leistungsverminderung beim Anfahren unter Vollast im ersten Gang am Berg.
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