Tapeten-Muster – Simca 1100 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Seit 1968 wird der Simca 1100 gebaut, die Modellgeneration in diesem Test seit August 1974. Im Fokus steht der LX, eine pop-dekorierte Luxusvariante des billigsten Zweitürers LS, der das Interesse an der ganzen Modellreihe beleben sollte. Was das modische Sondermodell verglichen mit anderen Varianten der 1100-Modellreihe zu bieten hatte, schildert dieser Testbericht von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ausstattung gut
- Manches nicht praktisch
- Sparsamkeit mit Choke-Problem
- Fahrpraxis zufriedenstellend
- Gesamturteil
- Technische Daten & Messwerte
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Seit 1968 wird der Simca 1100 gebaut, die jetzige Modellgeneration seit August 1974. Ab 1. April 1975 wurden die Preise erneut erhöht, sie reichen seitdem von 8298 DM bis 10'898 DM (ohne Vorfracht). Wer sich bei der Ausstattung genau zwischen LS, LX, GLS, ES, Special und TI nebst den vier Motorversionen auskennt, weiß mehr als mancher Verkäufer. Diese Modellwucherung macht das Wählen schwer, doch Chrysler-Simca macht aus der Not eine Taktik und stellt Händlern möglichst vieles auf den Hof, zwecks Kaufanreiz. Letzter Heuler dieses Feuerwerks ist der LX, ein bunter Fleck in der Modellreihe. Der 1100 LX ist eine pop-dekorierte Luxusvariante des billigsten Zweitürers LS (1118 ccm, 54 PS), für die man 700 DM Aufpreis zahlt. Die Aufmachung ist Geschmacksache, der Einstieg nach hinten sehr unbequem, der LS-Viertürer kostet 207 DM weniger. Dennoch verdient der LX prinzipielles Interesse als Komfortausführung eines Normalkraftstoff-Sparmodells. Wer die äußerliche Aufmachung nicht mag, kann die Tapete entfernen: Anwärmen und abziehen. Je neuer der Wagen ist, desto besser geht es.
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