Sachsenring Trabant – Der Kleine von “drüben”
Zusammenfassung
Man sah sie in den Achtzigerjahren selten in der BRD, die Trabis aus der DDR. Einige wenige fanden den Weg über die Grenze und sie waren nicht überall willkommen, wie dieser rund 40-jährige Bericht ausführt, der mit vielen historischen Bildern und herrlich nostalgischen Verkaufsprospekten ergänzt ist.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- (N)ostalgie
- Personenwagen ist nicht die Nummer 1
- P.50 ab 1958
- Immer stärker
- Nicht vom Rost gefeit
- Einfach und doch kompliziert
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wütend schlug der Alte mit seinem Spazierstock auf die Kühlerhaube. „Müßt ihr denn jetzt auch noch diese Autos mit herbringen? Ich bin froh, da weg zu sein, und nun fahrt ihr auch hier mit solchen Wagen herum!“ Der Dorn in seinem Auge war mein Trabant, mit dem ich an einer Ampel wartete. Ich hatte den DDR-Kleinwagen einem Ungaren abgekauft, der sich bei einer Auslandsreise abgesetzt hatte. Seitdem der Import von DDR-Autos vor 13 Jahren eingestellt (Anmerkung Redaktion: um 1970) wurde, sind solche Let's-go-Wester die so ziemlich einzige Bezugsquelle in der Bundesrepublik für Trabant- und Wartburg-Autos.
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Bilder zu diesem Artikel

Ich vermag diese Einleitung nicht zu glauben. Ich kenne einige von "drüben". Niemand von ihnen würde mit dem Spazierstock auf einen Trabi schlagen. Und selbst wenn es stimmen sollte. Die Einleitung vermittelt ein falsches Bild vom heutigen Verhältnis der ehemaligen DDR Bewohner zu ihrem Trabi. Schade.




























































































































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