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Praga – der Mercedes aus dem Osten

Erstellt am 16. Juli 1977
, Leselänge 8min
Text:
Vaclav Petrik
Fotos:
Archiv 
18
Praga Piccolo Cabriolet (1934) - aufgenommen in Brünn
Praga Piccolo Cabriolet (1933) - ausgerüstet mit einem Vierzylindermotor mit 995 cm3 und 22 PS, das reichte für 70 km/h Spitze
Praga Piccolo Cabriolet (1930) - mit geöffnetem Dach
Praga Super Piccolo Cabriolet (1935) - karossiert nach Patent Klenner, Motor 1660 cm3 und 35 PS
Praga Super Piccolo Cabriolet (1935) - mit geschlossenem Dach (nach Patent Kellner)
Praga Baby Cabriolet (1934) - Cabriolet-Limousine mit festen Türrahmen
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Wer an Tschechien denkt, dem kommen unwillkürlich Automarken wie Tatra und Skoda in den Sinn, beides Hersteller aus dem östlichen Land. Die nach der Hauptstadt benannte Marke "Praga" fristet hierdurch eine Art Schattendasein, doch steht sie ihren Landsleuten in nichts nach. Automobile von Praga genossen den Ruf, eine lange Lebensdauer und Komfort zu vereinen. Kein Wunder also, war die Marke einst so erfolgreich. Dieser Bericht beleuchtet die Geschichte dieser "Hauptstadt-Marke", zeigt die Modelle auf vielen Bildern und auch in einem Tonmuster und Video. Ergänzt wird diese Melange durch die damalige Verkaufsliteratur.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Günstige Aussichten für einen teuren Preis
  • Von Ketten und Kardan…
  • Lizenzmodelle von Renault
  • Schönheit verkauft sich nicht immer gut…
  • Verlust von mehreren hunderttausend Kronen
  • Mignon und Hieronymus
  • Die ersten Erfolge
  • Erzherzog Franz Ferdinand ist tot…
  • Beste Autos ihrer Zeit - mit konservativer Linie
  • Produktion von Motorrädern
  • Einbrechende Erfolgszahlen
  • Der “tschechische Mercedes”

Geschätzte Lesedauer: 8min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Die tschechische Automobilindustrie wird meist von Skoda und Tatra repräsentiert. Fast in Vergessenheit geraten sind darüber die vielen anderen Automarken, die in der wechselhaften Geschichte des Landes vor dem Zweiten Weltkrieg existierten. Der grösste und bestrenommierte Hersteller in dieser Zeit war Praga, eine einst sehr populäre und bekannte Marke. Die „Erste Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik“, die seit 1871 in Prag Produktionseinrichtungen für Zuckerfabriken, Eisenbrücken und Kessel für Dampfmaschinen und Lokomotiven herstellte, beschloss Anfang des Jahrhunderts, eine eigene Abteilung für den Motorwagenbau einzurichten.

 
8min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild Praga Piccolo Cabriolet (1933) - ausgerüstet mit einem Vierzylindermotor mit 995 cm3 und 22 PS, das reichte für 70 km/h Spitze
Bild Praga Piccolo Cabriolet (1930) - mit geöffnetem Dach
Bild Praga Super Piccolo Cabriolet (1935) - karossiert nach Patent Klenner, Motor 1660 cm3 und 35 PS
Bild Praga Super Piccolo Cabriolet (1935) - mit geschlossenem Dach (nach Patent Kellner)
Bild Praga Baby Cabriolet (1934) - Cabriolet-Limousine mit festen Türrahmen
Bild Praga Baby Cabriolet (1935) - elegante Frischluftlösung, die sicherlich auch allwettertauglich war
Bild Praga Baby Kastenlieferwagen (1935) - als Lieferwagen ohne hintere Seitenfenster
Bild Praga Baby (1935) - als Roadster/Cabriolet mit einem Vierzylindermotor mit 995 cm3 und 22 PS
Bild Praga Piccolo (1939) - präsentiert am Autosalon
Bild Praga Lady (1939) - Das Chassis - dekorativ präsentiert auf einer Automesse
Bild Praga Vorderradaufhängung aus der Vorriegszeit
Quelle:
Logo Quelle
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von ne******
21.04.2020 (12:57)
Antworten
Vaclav Petrik war ein sehr kenntnisreicher, früher Automobilhistoriker mit einem großen Foto-Archiv. Den Löwenanteil des Praga-Archivs und viele Praga-Fahrzeuge hatte der inzwischen verstorbene Emil Prihoda zusammengetragen und auf einem mit Mauer umgebenen Bauernhof im Prager Vorort Sobin gelagert. Nach der Wende war die Sammlung dann in einem Museum im Prager Ortsteil Zbuzany zugänglich.
Favicon
von ak******
21.04.2020 (12:50)
Antworten
Vaclav Petrik:
ein tschechoslowakischer, regime-treuer Journalist, konnte nicht anders schreiben und noch mehr die Marke loben. Die meisten Praga waren untermotorisierte Kleinwagen (22 - 35 PS) Die "Grossen" wurden nur in ganz kleinen Stückzahlen hergestellt. Den Vergleich mit Mercedes hapert also gänzlich. Viele "Praga-Innovationen" beruhten auf fremden Lizenzen.

Geografie:
Hr. Petrik sollte wissen, dass Prag viel westlicher als Wien liegt, Brünn und Wien etwa an gleicher Höhe und darum seine Bezeichnung "Autos aus dem Osten" zumindest ungenau ist.
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